Hab letzen Freitag auf der Metal-Party 2-3 Leute gesehen, die von Kleidung, Aufmachung und Stil eher Hip-Hop zuzuordnen waren. Einer von denen hat aber doch ganz gut geheadbangt (fragt mich jetzt bitte nicht, zu welchem Song). Nunja, sie sind auf dem richtigen Weg.
Jedem das seine. Die Geschmäcker sind nunmal verschieden. Und Toleranz funktioniert nur von beiden Seiten. Man kann bestimmt nicht alles pauschalisieren, aber gewisse Klischees halten sich auf beiden Seiten scheinbar hartnäckig.
(Wow, habe ich gerade wirklich "Seiten" geschrieben??? Ist das jetzt ein Krieg der schwarzen Szene gegen die Hip-Hop-Subkultur?)
Was mich betrifft: Ich habe eine eigene Meinung zu dem Thema, kann sie aber nicht wirklich in Worte fassen. Leider. Der kategorische Imperativ von Kant trifft es bis jetzt am besten.
___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ ___ Hier können wir nicht anhalten. Das ist Fledermausland!
Metal/Hardcore und Hip Hop wurden oft miteinander vermixt ... kamen geile Sachen bei raus. ;-)
------------------------------------------------- "Rednecks kicked the shit out of punks, punks kicked the shit out of mods, mods kicked the shit out of skinheads, skinheads took out the heavy metal guys, and the heavy metal guys beat the living shit out of the new wavers. And the new wavers did nothing ... they were the new Hippies!" (Stevo in "SLC-Punk")
So, ich hab diesen Beitrag nun gelesen und mich auch jetzt einfach deswegen auch angemeldet weil ich diese Verallgemeinerungen einfach nur kindisch finde wie Haus,Maus Reime.
Fakt ist : Ich habe schon immer HipHop gehört aber trage dennoch bevorzugt Schwarz. Viele meiner Freunde gehen ins Shadow d.h ich gehe dort auch hin weil die Musik mir ebenso zusagt.
Und auch zu dem : "ya krass altah voll fätt" <- Für sowas schäme ich mich manchmal einfach nur fremd, da es kaum Menschen gibt die wirklich in der Lage sind venünftigt zuartikulieren. Dazu pack ich ein Zitat ein :
Ihr Banger habt keine kümmerliche Statur, doch eure Texte erinnern an die Trümmerliteratur. Wenn man sagt, dass man Rap hört, stellen sich 100 Fragen. Und man fühlt sich so, als würde ne Rechtfertigung erwartet.
F.R. - Rap braucht Abitur Ich komme auch relativ gut mit dem Publikum im Shadow klar sonst wäre ich auch nicht des öfteren da und hätte auch nicht soviel neue Menschen kennengelernt ( Danke nochmal ans Shadow).
Außerdem muss ich die Szene für die Gewaltfreiheit loben, sowas ist verdammt selten - wenn man z.B. auf Mainstream Partys geht ist der Stress dort meist vorprogrammiert weil viele auf ihren Alkohol und Drogenkonsum nicht klarkommen.
Außerdem ist Toleranz der erste Schritt in die Richtige Richtung, lieber gemeinsam an einem Strang ziehen und kein Tauziehen ;)