Aber "Gefühl der Sicherheit" ist das was mich stört... weil es ja nur trügt. Wenn jemand zum Fremdgehen neigt, hat er vielleicht in der Ehe größere Hemmungen - aber wahrscheinlich eher mal nicht. Und Sicherheit in Form von finanziell abgesichert, hat für mich auch irgendwie was abgedroschenes... Aber ich bin vermutlich als Fast-Scheidungskind einfach zu negativ eingestellt. Solange man nicht verheiratet ist müssen beide Seiten dran arbeiten, dass die Beziehung läuft...ach - egal. Naja, freut mich jedenfalls für jeden der in einer Ehe glücklich ist. ______________________________________________________
Mit sicherer meinte ich eigentlich nicht, dass man nun nicht fremd geht und mehr Geld hat, sondern nur das reine gefühl. Irgendwie gehört man dann noch mehr zusammen und man ist sich (jedenfalls für den Moment) sicher, dass der andere immer für einen da sein wird.
Hi, alle meine lieben lieben Freundinnen, liebe Laetitia (xxx), jetzt möchte ich mich auch einmal so richtig auslassen - über mein Lieblings-/Hass-Thema. Hach ja. Also, mit meinen etlichen grünenden Lenzen habe ich - trotz vieler schmerzlicher Rückschläge und Deprianfällen nach gescheiterten Beziehungen - nie mein romantisches Ideal von Partnerschaft aufgegeben. Ich gebe zu, dass vieles gegen eine Ehe spricht (wer kennt's nicht: wie lautet "Erare humanum est?" abgekürzt? Klar: Ehe), aber es spricht auch einiges dafür. Glaubt man der Statistik, leben verheiratete Menschen länger und glücklicher. Aber dies ist nicht mein Beweggrund. Es klingt vielleicht abgegriffen, aber ich glaube daran, dass man zu zweit mehr vollbringt und zufriedener ist. Ich habe da immer das Bild der zwei Lokomotiven vor Augen: Kann die vordere nicht mehr, schiebt die andere von hinten an, kann die hintere nicht mehr, zieht die vordere, im Idealfall fahren beide mit mehr oder weniger Kraft. Diese Fahrt geht auf und ab, durch Regen, durch Sonennschein, bei Tag und Nacht, "...im Guten wie im Bösen, in Krankheit und Gesundheit...". Du kennst einen Menschen nie ganz, selbst dein Selbst kennst du nicht, da du noch nie alle Situationen und Prüfungen, die das Leben für dich bereit hält, kennen kannst. Es ist ein Abenteuer zu zweit, schön, schrecklich, mal schmerzt es, mal macht es dich unendlich glücklich. Die "krankhaften" Seiten, wie Hörigkeit etc. lassen wir hier - als Prämisse - einmal nicht zu.
Ich würde gerne kirchlich heiraten, aber dazu wären mannigfaltige organisatorische Dinge zu klären. Aber: Ich heirate in Schwarz. Der Dresscode für Gäste, Anverwandte etc. lautet: Schwarz. Ende der Diskussion. Es gibt ein schönes Buffet, KEINE dämlichen Hochzeitsspielchen, keine Hochzeitszeitung oder peinliche Kinderfotos in Postergröße und kein Wolfgang Petri! Sondern hübsch düster und morbide, mit anständiger Musik. Location: Am liebsten eine hübsche Burg. Jahreszeit: Frühsommer oder Spätherbst, habe keine Lust zu frieren oder mich zu Tode zu schwitzen. Sonst noch was? Ja, eine Hochzeitsreise nach Venedig und residieren in einem Dogenpalast. Und dann: Auf ins gemeinsame Abenteuer, hinauf zu den Sternen... Mein Freund sagte gerade: "Viel Spaß beim Suchen, ha ha!" Nett, nicht ...?
Ja, die Idealvorstellungen klingen immer schön, selbst für einen Menschen mit Null Sinn für Romantik - sprich: ich. Naja, letztens stand im Express : Barbie heiratet nach 45 Jahren wilder Ehe... (Mattel bringt nach 45 Jahren die erste Hochzeitsbarbiepuppe raus) Wonach ich mir dann überlegt habe, dass ich dann ja noch 40 Jahre warten kann ___________________________________________
ach, ich hätte auch nie gedacht, dass das sooo schnell geht. Abder dann kam der Antrag, ich sagte Ja! und schwupp waren wir verheiratet. Ich bin kein mensch der sowas über jahre plant. Scheitern kanns immer, auch nach 40 jähriger Wartezeit.
Aber ich fürchte in mir ruht kein bischen Romantik... selbst beim tollsten Antrag würde ich nie sofort ja sagen - totaler Kopfmensch. Daher bin ich ja leider nun auch in der Pflicht, was den Antrag stellen angeht...
hm, ich dachte bisher auch immer, dass ich eher ein kopfmensch bin. ich denke, dass in jedem ein bishen romantik steckt, das nur ausgegraben werden muss. hast du denn deine grosse liebe schon gefunden? und wenn man erstmal nen antrag kriegt, und meiner war ziemlich überraschend und verdammt gut (überall mohnblumen !!! ich liebe mohn!), dann kann es schon passieren, dass ein kopfmensch ja sagt.
Als Kopfmensch beantworte ich diese Frage ungern hier so öffendlich... ...bin ja schüchtern und zurückhaltend mit meinem Gefühlen Aber bezüglich der Romantik seh ich für mich schwarz *g* ___________________________________________________
Ich bin seit 1994 verheiratet und wir haben damals auch kirchlich geheiratet. Es war sehr schön, und auch fast alles so, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Rückblickend würde ich zwar sagen, daß ich mind. die Hälfte der Leute nicht wieder einladen würde, und hätte auch mal besser andere Trauzeugen gewählt, aber aus Fehlern kann man nur lernen...
Da ich mit meinem Freund schon fast fünf Jahre zusammen bin, hätte ich auch kein Problem damit ihn irgendwann zu heiraten. Wahrscheinlich ist es auch nur Einbildung, dass man durch eine Eheschliessung glücklicher wird, als man es davor war, dennoch glaube ich, dass sich dadurch noch mal einiges verändert- was ja nicht unbedingt schlecht sein muss.
Heirat:ja Kirchlich:ja,auch wenn ich nicht an Gott glaube,aber das Drumherum ist schöner Kinder:unbedingt 2mindestens(bei genügend Geld auch 3-5^^) Und um euch zu schocken:die werden dann sogar getauft jaja da staunt ihr Und für ein bissel Öl im Feuer:lieber Heute(mit 24) als Morgen......