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Dieses Thema hat 35 Antworten
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wish Offline


Beiträge: 577


21.04.2005 02:59
#31 RE:Was für menschen treiben sich hier auf dem board so rum Zitat · antworten

Jupp damit daraus was neues wächst, oder übersetzt man lernt daraus....


...das....wish...

Sundal Bolong Offline


Beiträge: 363

21.04.2005 03:03
#32 RE:Was für menschen treiben sich hier auf dem board so rum Zitat · antworten

Genau.... Also ich hab z.B. sehr viel gelernt. Und heute sehe ich viele Dinge anders als noch vor 3 Jahren. Meine Ziele an sich haben sich geändert. Und auch meine Gedanken.

WillGetU Offline


Beiträge: 68


21.04.2005 12:06
#33 RE:Was für menschen treiben sich hier auf dem board so rum Zitat · antworten

es ist normal das sich von heute auf morgen dinge immer wieder ändern! das nennt man menschlische entwicklung ;)
genaugenommen macht der mensch alle 10 jahre nen gigantischen sprung durch der einen entweder lichtjahre vor oder aber auch zurückbringt!was jeder drauß macht muß er selber wissen.bleibt man sich treu wird man wieder viel gewinnen.verändert man sich beginnt der weg und die suche von neuen.nicht so mein ding*hehe denek habe meinen weg gefunden und den gehe ich ohne äußere einflüsse.so nu habt ihr´s *g
lay down.....be mine

Nisassa Offline


Beiträge: 104


04.05.2005 18:41
#34 RE:Was für menschen treiben sich hier auf dem board so rum Zitat · antworten

WOW!!! Angel!!!!!!
das ist ein threat, den ich, wäre ich in sowas nicht so vorsichtig, sofort selber schreiben würde. ich weiß genau was du meinst. also ich für meinen teil halte keine allgemeine welt-oder naturanschauung für richtig und bekenne mich auch zu keiner menschengruppe, abgesehen mal von deutscher, schüler und jungs aber wenn du wirklich wissen willst was in meinem kopf so vorgeht und was für gigantische gedanken ich habe, dann schreib mich entweder per e-mail an (steht alles in meinem profil) oder unterhalte dich mit mir im shadow. schaun wa mal...
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Für Fehler durchs Hasten, haften die Tasten

Silent C Offline


Beiträge: 521

06.06.2005 21:01
#35 RE:Was für menschen treiben sich hier auf dem board so rum Zitat · antworten

Echt mal ein Tread mit Tiefe...

Obwohl ich jetzt stark auf die 30 zugehe, fällt es mir wirklich schwer darauf zu antworten.

...Und je länger ich darüber nachdenke, desto alberner klingt jeder Versuch es zu formulieren.

Das einzige was ich sagen kann ist, dass ich mittlerweile ein Lebensbejahender Mensch bin und das ich dass definitiv nicht immer war. Und ich kann auch erzählen, was mich dahin gebracht hat. Mal sehen, wie der Versuch wird....
Ich hab verdammt lange unter den typischen, pupertären Depressionen und Elternproblemen gelitten
(dem verdanke ich meinen exquisiten Musikgeschmack ), ich wollte eigentlich immer sterben. Seit meinem 13. Lebensjahr. Grund war Weltschmerz. Feigheit war vermutlich der Grund warum ich mir nicht die Pulsadern oder so aufgeschnitten habe, sondern dennoch artig funktioniert habe, bis ich tatsächlich kurz vor einem Happy End stand: Schule fertig, guten Ausbildungsplatz, neue Leute, die etwas positver eingestellt waren. Endlich weg von zu Hause. Sprich der ultimative Punkt, an dem jeder sich in irgendeine Richtung entscheiden kann glücklich zu werden.
Ich fand es aber "besser" weiterhin depressiv zu sein und über jeden Scheiß zu jammern anstatt was zu ändern. Das ging dann soweit, dass mein Psychostress mich krank gemacht hat. Mit 20 durfte ich für 1 Jahr in die onkologische Abteilung in Bonn. Ich hatte Horror vor der Maschinerie Krankenhaus, aber nicht vor dem Sterben. Und dann lag ich ein Jahr neben einer Mittsechzigerin, die seit 9 Jahren Leukämie hatte und um jedes Jahr kämpfte. Sie erzählte mir von Ihren Urlaubsreisen, von Ihren Kindern und Enkeln und von total trivialen Sachen. Zeigte Fotos und war immernoch total zuversichtlich, dass Sie noch ein weiteres Jahr packt. Verglichen mit Leukämie hatte ich halt eine "billige" Sorte Krebs, bei der man sich schon arg doof anstellen muss zu sterben. Mit gutem Selbstzerstörungsdrang hätte ich das aber diese Mal garantiert geschafft.... Jedenfalls wollte ich irgendwann selbst die Dinge sehen und erleben, von denen Sie sprach. Und bei einer Heilungswahrscheinlichkeit von >80% hab ich dann doch tatsächlich zu den 80% gehört.

Und nur damit Ihr nicht denkt, dass danach mein Leben im dauer - super - rosa Neonlicht ablief: (es kamen danach durchaus noch weitere med. Diagnosen, die einen Menschen in Verzweiflung stürzen können - aber meine sonstige Krankenakte geht Euch nichts an!!! ), Doch es war irrelevant,es hat nur ganz wenige Auggenblicke danach gegeben, in denen ich wirklich depressiv - pessimistisch war/bin.
Ich bin grundsätzlich mit meinem Leben, wie es zur Zeit ist noch nicht 100%ig glücklich, aber ich bin dem noch nie so nah gewesen. Und dafür hab ich keine großen philosophischen Bücher gebraucht, nur eine gut zahlende Krankenkasse

Aber das ist halt eben nur ein Punkt - wenn auch ein wesendlicher - der mich ausmacht.
Deswegen - und vielleicht auch langsam wegen der Altersdistanz - kann ich leider über manche Treads hier (im Forum generell) nur müde lächeln oder traurig den Kopf schütteln.

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Oje...das klingt jetzt viel altklüger als gewollt - aber ich werd es mal nicht löschen.
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Enjoy the silence...

karoline Offline


Beiträge: 609


07.06.2005 22:15
#36 RE:Was für menschen treiben sich hier auf dem board so rum Zitat · antworten

es gibt ja solche und solche threads.
natürlich geht dieser hier mehr in die tiefe und ich lese ihn mit grösserem interesse als andere.
andere themen machen eben spass und sind eine nette nebensache.

ich kann leider nicht viele dinge nennen, die besonders besonders waren in meinem leben.
ich gibg zur schule, machte ine gutes abi studiere jetzt, bin bald fertig. war nie schwer krank. hatte freunde die mich enttäuscht haben, die mich betrogen haben. mich macht diese welt fertig und ich wollte mir das leben nehmen. aber das alles ist normal bzw. nix besonderes.

was ich aber definitiv sagen kann ist, dass man sich, wie schon gesagt worden ist, sehr verändert.
seit ich von zu hause ausgezogen bin, als ich anfing zu studieren, hat sich das meiste verändert. man war plötzlich auf sich allein gestellt und musste klarkommen.
naja, und man lernt natürlich auch viele neue menschen und viele neue lebensansichten kennen, die einen prägen. das ist gut. je mehr man mitbekommt, umso besser.

das leben ist schön. man hat nur eins und sollte es nutzen.
und wenn man versucht möglichst viel gutes zu tun (ja es klingt abgedroschen, aber so denke ich) stösst man zwar auf viele hindernisse aber "der weg ist das ziel" und das ist schön.

mein gott....bin heute wohl wiedermal in seltsamer stimmung.

@silent c: das mit deiner erkrankung kenne ich nur zu gut aus meiner familie. da hat so ziemlich jeder krebs. die die überlebt haben, wie meine tante z.B. leben das leben wirklich viel bewusster und intensiver.
weiter so!

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