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Lachend reckt sich im Sonnenglanze Das letzte Weib auf meiner Gruft: Die Brüste geschmückt mit dem Lorbeerkranze Und Rosen im Haare voll Purpur und Duft. Die Lüfte schimmern vor Glanz und Wonne, Die Rosen atmen so schwül und satt; Sie blinzelt schläfrig hinein in die Sonne Und kaut mit den Zähnen ein Rosenblatt. Und wie sich dehnt auf dem frischen Grabe In Liebesbrünsten der leuchtende Leib, Rauscht aus dem Walde ein riesiger Rabe Und senkt sich herab auf das zitternde Weib. Fest um die Hüften die pressenden Krallen treibt er das teuflischste Liebesspiel; Blutstropfen purpurn zur Erde fallen, zum Lorbeer, der jäh von den Brüsten fiel. Und wie an die zuckenden weißen Lenden die Federn peischt das brünstige Tier; Presst sie mit zitternden heißen Händen an sich die Flügel mit wütender Gier. Da sinkt sie erschauernd zurück auf den Hügel Ihr Blut erstarrt in Grauen und Not, Und rauschend erhebt sich mit mächtigem Flügel Als krächzender Rabe der lachende Tod. Dies als kleinen Weihnachtsgruß an alle im Shadow und mit besonders lieben Gruß an meinen Engel Laetitia.
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