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Ich rede nicht unbedingt von Software-Firewalls. ;-) Zuhause, wie auch hier in der Firma, hänge ich dann doch hinter Hardware-Firewalls verschiedener Anbieter (Checkpoint, Cisco (sind zumindest die, die mir bekannt sind hier in der Firma). Und auch die Linux-Programmierer sind da hinterher, was Virendefinitionen angeht. ;-) Wer glaubt, für Linux gäbe es keine Viren, liegt auch falsch. Gibt es; zumindest gibt es ein paar Trojaner. Der einzige Vorteil bei Linux ist, dass diese Sachen schnell gefixt sind; nur da liegt es auch wieder an dem User/Admin selbst, dass er auch schön updatet. ;-) Und nun stell dir mal vor, ein Großteil der Windows-Rechner auf der Welt wird umgestellt auf Linux. (Schon SEHR schwer, denn die viele Programme wurden für die einzelnen Firmen speziell programmiert für Windows. Da ist die Trefferquote, dass ein Emulator das packt, auch sehr gering. Da müsste jedes einzelne Programm auf Linux umgeschrieben werden. Welch ein Geld-Aufwand.) Aber nun: Wenn, sagen wir mal, Linux 70% der heutigen Windows-Rechner übernehmen würde, bin ich mir sogar SEHR sicher, dass die Leuts anfangen würden, mehr Linux-Viren usw. zu schreiben und sich mehr darauf konzentrieren würden. Es ist ja unspaßig, ein Underground-OS zu knacken, den kaum einer hat. Auch Linux hat ne Menge Sicherheitslücken, nur dass sich nicht so viele darum kümmern, dafür was zu programmieren. Gingen doch in letzter Zeit wieder ein paar Meldungen durch, dass der Kernel angreifbar sei (seitdem aber natürlich schnell gefixt, aber trotzdem war die Sicherheitslücke da). Und nun dein Argument, dass jeder Programmierer, der was auf sich hält, ein Hintertürchen offenlässt, um seine eigene Software hacken zu können: Nun überleg mal, wie viele Leute an Linux programmieren. :-) Na? Was fällt auf? 50.000 Programmierer, die jeweils ein Programm mit nem Hintertürchen schreiben? = 50.000 Hintertürchen? Aua... ;-) Ich gebe dir Recht, dass Microsoft einiges an scheiße baut. @Klau der grafischen Oberfläche (Mac-OS?) Und dann noch die Dreistigkeit, auf den Mausklick nen Patent zu legen oder so nen Driss. TCPA, etc....
Aber dass sie ihre eigene Software nicht kennen, würde ich mal als Behauptung dastehen lassen. Wie sollen sie nicht wissen, was sie machen, wenn 98->2000/XP updates laufen? Wenn die Servicepacks grundlegende Sachen "verbessern" (sei jetzt mal dahingestellt ;-) )? Wenn Windows immer (mehr oder weniger) weiterentwickelt wird? Versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen Linux und Befürworte und Unterstütze seine Existenz. Ich finde es auch besser als Betriebssystem. Doch momentan doch lieber eher in der Server-Welt. Als Client-PC eignet sich Linux FÜR MICH noch nicht. Dafür ist es noch zu unreif. Ich habe mit Linux in der SuSE 4.0.x-Version begonnen und habe die Entwicklung also fast von anfang an mitbekommen (nix KDE oder GNOME, nur FVWM). Die Fortschritte seit Anfang/Mitte der 90er ist wirklich sehr beeindruckend und schön, aber Windows komplett ersetzen kann es LEIDER noch nicht. :-( Finde ich persönlich schade. Ich habe viele Distributionen ausprobiert, aber auf keiner hat bisher wirklich alles funktioniert, was ich will. Bei einem geht APM gar nicht, beim nächsten geht kein reboot, bei keinem funktionierte mein OpenGL... Das sind noch so Sachen, die ich gern hätte und besonders OpenGL ist für mich der Grund, warum ich noch auf Windows als Client arbeite. Alles andere würde ich, ohne mit der Wimper zu zucken unter Linux machen. Aber nur um vom Surfen zum zocken übergehen ständig das OS wechseln... Hmh... Blöd und nervig auf die Dauer. ;-) Ich weiß, ich bin ungeduldig und faul. :D Und ich bin mir sicher, mit einem zum Teil selbst zusammengestrickten Linux würde alles irgendwie laufen. Aber ich hab besseres zu tun, als an der Kiste rumzubasteln, bis es mal läuft. Zumal ich nur den einen als Workstation selber hab und ich nicht soviel Erfahrung mit Linux hab, dass ich das hinkriegen würde. Ich hab nur die Entwicklung beobachtet.
Ich öffne unter windows einfach keine mails, von Leuten, die ich nicht kenne, öffne nur im txt-modus mails, und surfe nur auf vernünftigen Seiten und keinen Hacker/Porno-Seiten. ;-) Einmal die Woche AdAware laufen lassen, gleich dazu mal den S&D, und als erste Aktion den Virenscanner updaten... Sollte für einen optimalen Schutz reichen, denk ich. ;-) Abgesehen von den Firewalls, die teilweise sich gegenseitig schützen und ergänzen, als Proxy laufen und die letzte dann als Personal-Firewall, die alle Ports sperrt, bis auf die, die ich explizit freischalte (keine Freeware-Firewall). Last Words/Was ich sagen will: Stellt Windows nicht niedriger als es ist und Linux höher als es ist. Beide haben Stärken und Schwächen, wie alles auf der Welt. Aber keins von beidem ist so unsicher (Windows) / sicher (Linux), wie oftmals behauptet wird. Und wer Windows richtig einstellt (siehe c't-Magazin vor ein paar wenigen Wochen erst), hat auch ein recht gut gesichertes System. Nur keiner macht sich diese Mühe unter Windows. Und wer sich die Mühe unter Windows nicht macht, macht sie sich auch nicht unter Linux. Maximalen Schutz gibt es nur, indem man Modem und Netzwerkkarte ausbaut/abklemmt; ansonsten nur optimalen. Bei Windows sowie auch bei Linux. ;-) *puh* -------------

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